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Hilfe bei Verhaltensproblemen

Mein Hund zerstört die Wohnung

Dein Hund zerstört Gegenstände in der Wohnung, oft wenn er allein ist oder unter Stress steht. Dieses Verhalten ist meist ein Ausdruck von Langeweile, Frustration, Angst oder mangelnder Auslastung und keine böse Absicht.

Geprüft am 12. September 2026 · Beratung von Georg Resch

Woran du es erkennst

Du erkennst es daran, dass du nach deiner Rückkehr oder manchmal auch während deiner Anwesenheit zerstörte Gegenstände vorfindest. Achte darauf, welche Gegenstände betroffen sind, wann die Zerstörung stattfindet und ob dein Hund dabei weitere Stresssymptome wie Bellen, Jaulen oder Unsauberkeit zeigt. Manchmal sind es auch nur bestimmte Bereiche der Wohnung, die betroffen sind.

Woher es kommt

Häufige Ursachen sind Langeweile und mangelnde körperliche oder geistige Auslastung. Auch Trennungsangst, Frustration, Stress oder Unsicherheit können destruktives Verhalten auslösen. Junge Hunde im Zahnwechsel haben ein erhöhtes Kaubedürfnis. Manchmal fehlt es auch an geeigneten Kauspielzeugen oder einer klaren Abgrenzung, was erlaubt ist und was nicht.

Was du sofort tun kannst

Sorge für ausreichend körperliche und geistige Auslastung deines Hundes. Biete ihm attraktive und sichere Kauspielzeuge an, die er stattdessen bearbeiten darf. Sichere die Wohnung, indem du wertvolle oder gefährliche Gegenstände außer Reichweite bringst. Wenn dein Hund allein ist, kann ein gesicherter Bereich wie ein Laufstall oder ein Zimmer helfen, den Schaden zu begrenzen und ihn zu schützen.

Was nicht funktioniert

Deinen Hund für die Zerstörung nach deiner Rückkehr zu bestrafen, ist ineffektiv und schadet eurer Beziehung. Er kann die Strafe nicht mit seinem früheren Verhalten in Verbindung bringen und wird nur ängstlicher. Ihn einfach einzusperren, ohne die Ursache zu beheben, wird das Problem nicht lösen, sondern kann es sogar verschlimmern. Auch das Ignorieren des Problems hilft nicht.

Wann es ernst wird

Die Situation ist ernst, wenn dein Hund sich selbst verletzt, indem er gefährliche Gegenstände zerkaut oder verschluckt. Wenn das zerstörerische Verhalten trotz erster Maßnahmen anhält oder sich sogar verstärkt, oder wenn es mit starken Anzeichen von Trennungsangst einhergeht, ist professionelle Hilfe dringend notwendig, um das Wohl deines Hundes und die Sicherheit deines Zuhauses zu gewährleisten.

Wenn dein Hund deine Wohnung in ein Schlachtfeld verwandelt, sobald du das Haus verlässt oder manchmal sogar in deiner Anwesenheit, ist das mehr als nur ärgerlich. Es ist frustrierend, teuer und kann dich an den Rand der Verzweiflung bringen. Dein Hund zerkaut Möbel, zerreißt Kissen, knabbert an Tapeten oder hinterlässt ein Chaos, das du nach deiner Rückkehr beseitigen musst. Dieses Verhalten ist jedoch selten böswillig. Dein Hund versucht auf seine Weise, mit einem Problem umzugehen, das ihn belastet. Beobachte genau, wann und wo die Zerstörung stattfindet. Ist es immer derselbe Gegenstand oder Bereich? Passiert es nur, wenn du nicht da bist, oder auch, wenn du im Nebenzimmer bist?

Die Ursachen für zerstörerisches Verhalten können vielfältig sein. Sehr oft steckt Langeweile dahinter. Ein Hund, der nicht ausreichend körperlich und geistig ausgelastet ist, sucht sich selbst eine Beschäftigung. und das sind dann leider oft deine Möbel oder persönlichen Gegenstände. Er hat überschüssige Energie und Frustration, die er abbauen muss. Auch Trennungsangst ist ein häufiger Grund. Wenn dein Hund nicht allein bleiben kann, versucht er vielleicht, sich einen Weg nach draußen zu bahnen oder seine Angst durch Kauen und Zerstören zu kompensieren. Das Kauen wirkt beruhigend und hilft ihm, mit dem Stress umzugehen. Ein konkreter Handlungsschritt ist, die tägliche Auslastung deines Hundes zu überprüfen. Biete ihm vor deiner Abwesenheit einen ausgedehnten Spaziergang oder eine intensive Spielzeit an, damit er körperlich müde ist. Auch geistige Beschäftigung, wie Suchspiele oder kurze Trainingseinheiten, können helfen, ihn zu fordern.

Manchmal ist es auch ein Zeichen von Stress oder Unsicherheit, selbst wenn du anwesend bist. Ein Hund, der sich in seiner Umgebung nicht sicher fühlt oder unter ständigem Druck steht, kann destruktives Verhalten als Ventil nutzen. Auch ein Mangel an geeigneten Kaugelegenheiten kann dazu führen, dass dein Hund sich an verbotenen Gegenständen vergreift. Junge Hunde, die noch im Zahnwechsel sind, haben ein natürliches Bedürfnis zu kauen, und wenn ihnen keine Alternativen angeboten werden, nehmen sie, was sie kriegen können. Beobachte, ob dein Hund vor dem Zerstören Anzeichen von Stress zeigt, wie Hecheln, Unruhe oder Winseln. Ein konkreter Handlungsschritt ist, deinem Hund eine Vielzahl an sicheren und geeigneten Kauartikeln anzubieten. Dazu gehören robuste Kauspielzeuge, gefüllte Kongs oder Naturkauartikel. Wechsle diese regelmäßig, um das Interesse deines Hundes aufrechtzuerhalten. Sorge dafür, dass er immer Zugang zu diesen Alternativen hat.

Deine Aufgabe ist es nun, detektivisch vorzugehen und herauszufinden, wann und warum dein Hund die Wohnung zerstört. Passiert es nur, wenn er allein ist? Oder auch, wenn du da bist? Ist er ausreichend ausgelastet? Hat er genügend geeignete Kauspielzeuge? Indem du die genauen Umstände analysierst, kannst du die zugrunde liegende Ursache identifizieren und gezielte Maßnahmen ergreifen. Es geht darum, deinem Hund Alternativen anzubieten, seine Bedürfnisse zu erfüllen und ihm zu zeigen, wie er seine Energie auf positive Weise abbauen kann. Das erfordert Geduld und Konsequenz, aber es ist der Weg zu einem harmonischen Zusammenleben und einer intakten Wohnung. Ein weiterer Handlungsschritt ist, die Umgebung deines Hundes sicherer zu gestalten. Entferne wertvolle oder gefährliche Gegenstände aus seiner Reichweite, besonders wenn du nicht zu Hause bist. Schaffe einen sicheren Bereich, in dem er sich aufhalten kann, vielleicht mit einem Hundebett und seinen Spielsachen. Dies kann ihm helfen, sich geborgener zu fühlen und weniger Anreize zur Zerstörung zu finden.

Was Georg konkret macht

Wir analysieren gemeinsam die Ursachen des zerstörerischen Verhaltens deines Hundes, sei es Langeweile, Trennungsangst oder Stress. Wir entwickeln einen individuellen Plan, der darauf abzielt, die Bedürfnisse deines Hundes besser zu erfüllen, ihm positive Alternativen zum Zerstören anzubieten und ihm beizubringen, wie er seine Energie auf konstruktive Weise abbauen kann. Wir zeigen dir, wie du deine Wohnung hundesicher gestaltest und wie du deinem Hund mehr Sicherheit und Entspannung vermitteln kannst.

Der erste Schritt ist immer die Verhaltensanalyse: Wir sehen uns den Hund und die Situation an und sagen dir klar, was geht und was nicht. 250 € pro Termin.

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Wann wird aus dem Verhalten ein Sicherheitsproblem?

Die Situation ist ernst, wenn dein Hund sich selbst verletzt, indem er gefährliche Gegenstände zerkaut oder verschluckt. Wenn das zerstörerische Verhalten trotz erster Maßnahmen anhält oder sich sogar verstärkt, oder wenn es mit starken Anzeichen von Trennungsangst einhergeht, ist professionelle Hilfe dringend notwendig, um das Wohl deines Hundes und die Sicherheit deines Zuhauses zu gewährleisten.

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Diese Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich der Wortlaut im Landesgesetzblatt.

Rechtstexte: Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), www.ris.bka.gv.at, Republik Österreich, CC BY 4.0.

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