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Hilfe bei Verhaltensproblemen

Mein Hund springt Menschen an

Dein Hund springt Menschen zur Begrüßung oder aus Aufregung an. Dieses Verhalten ist oft freundlich gemeint, kann aber für andere unangenehm oder sogar gefährlich sein. Es ist wichtig, deinem Hund alternative Begrüßungsrituale beizubringen, um den Alltag für alle entspannter zu gestalten.

Geprüft am 12. September 2026 · Beratung von Georg Resch

Woran du es erkennst

Dein Hund zeigt das Anspringen meist in Situationen der Begrüßung oder bei starker Aufregung. Er springt mit den Vorderpfoten an Menschen hoch, oft begleitet von Bellen, Winseln oder starkem Schwanzwedeln. Er ist in diesen Momenten sehr aufgeregt und konzentriert sich stark auf die Person, die er anspringt. Manchmal versucht er auch, an der Kleidung hochzuklettern.

Woher es kommt

Häufige Ursachen sind mangelndes Training und die Tatsache, dass das Anspringen in der Vergangenheit unbewusst belohnt wurde (z.B. durch Aufmerksamkeit, auch wenn sie negativ war). Dein Hund hat gelernt, dass er so am besten Aufmerksamkeit bekommt oder an das Gesicht des Menschen gelangt. Auch übermäßige Aufregung, mangelnde Impulskontrolle oder Unsicherheit in sozialen Situationen können eine Rolle spielen. Er weiß einfach nicht, wie er sich anders verhalten soll.

Was du sofort tun kannst

Drehe dich sofort weg oder gehe einen Schritt zurück, sobald dein Hund Anstalten macht, hochzuspringen. Ignoriere ihn, bis alle vier Pfoten wieder am Boden sind. Belohne ihn dann sofort mit ruhiger Aufmerksamkeit oder einem Leckerli. Halte die Begrüßungen kurz und ruhig. Bitte auch andere Menschen, deinen Hund nur zu beachten, wenn er am Boden bleibt.

Was nicht funktioniert

Es funktioniert nicht, deinen Hund anzuschreien, zu schimpfen oder ihn wegzustoßen, wenn er springt. Auch wenn es negativ ist, ist es für deinen Hund immer noch Aufmerksamkeit und verstärkt das Verhalten. Das Ignorieren des Problems oder die Hoffnung, dass es sich von selbst gibt, ist ebenfalls keine Lösung, da das Verhalten meist hartnäckig ist und sich ohne Training nicht ändert.

Wann es ernst wird

Es wird ernst, wenn dein Hund regelmäßig Kinder oder ältere Menschen anspringt und diese dabei gefährdet oder verletzt werden. Wenn du dich nicht mehr traust, Besuch zu empfangen oder mit deinem Hund in belebte Gebiete zu gehen, weil du Angst vor seinem Verhalten hast, ist professionelle Hilfe sinnvoll. Auch wenn das Anspringen mit aggressivem Verhalten wie Knurren oder Schnappen einhergeht.

Es ist ein häufiges Problem, das viele Hundehalter kennen: Dein Hund ist überglücklich, wenn Besuch kommt oder er draußen auf bekannte Gesichter trifft, und drückt seine Freude aus, indem er hochspringt. Was für deinen Vierbeiner ein Ausdruck von Begeisterung ist, kann für den Menschen jedoch unangenehm, schmerzhaft oder sogar gefährlich sein, besonders bei älteren Menschen, Kindern oder Personen mit körperlichen Einschränkungen. Du fühlst dich vielleicht peinlich berührt, entschuldigst dich ständig oder versuchst verzweifelt, deinen Hund zurückzuhalten. Doch dieses Verhalten ist nicht böse gemeint, sondern oft ein Zeichen von mangelndem Training oder übermäßiger Aufregung.

Dein Hund springt Menschen an, weil er gelernt hat, dass dies eine effektive Strategie ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielleicht wurde er als Welpe dafür belohnt, weil es niedlich aussah, oder er hat festgestellt, dass er so am besten an das Gesicht des Menschen kommt, um zu schnüffeln oder zu lecken. Manchmal ist es auch ein Ausdruck von Unsicherheit oder Überforderung in sozialen Situationen. Dein Hund weiß einfach nicht, wie er sich anders verhalten soll, um seine Emotionen auszudrücken oder Kontakt aufzunehmen. Die Leine kann das Problem noch verstärken, da sie ihm die Möglichkeit nimmt, auszuweichen oder sich anders zu positionieren. Beobachte, ob dein Hund schon vor dem Anspringen andere Signale zeigt, wie starkes Hecheln, Winseln oder eine hohe Erregung, die auf seine innere Anspannung hinweisen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Verhalten nicht einfach 'weggeschimpft' werden kann. Dein Hund versteht nicht, dass sein freundliches Anspringen unerwünscht ist, wenn er dafür Aufmerksamkeit bekommt. sei es positive oder negative. Stattdessen braucht es einen klaren und konsequenten Ansatz, der deinem Hund alternative, erwünschte Verhaltensweisen beibringt. Das Ziel ist nicht, die Freude deines Hundes zu unterdrücken, sondern ihm beizubringen, wie er seine Begeisterung auf eine sozial verträgliche Weise ausdrücken kann. Beginne damit, deinem Hund beizubringen, dass er nur dann Aufmerksamkeit erhält, wenn alle vier Pfoten auf dem Boden sind. Drehe dich weg oder ignoriere ihn kurz, wenn er hochspringt. Belohne ihn sofort, wenn er sich beruhigt und am Boden bleibt. Übe dies zunächst in ruhigen Situationen und steigere dann langsam die Ablenkung. Bringe ihm ein Alternativverhalten bei, wie zum Beispiel 'Sitz' oder 'Platz', wenn sich jemand nähert. Das erfordert Geduld, Konsequenz und die Bereitschaft, deinem Hund die richtigen Signale zu geben. Gemeinsam können wir daran arbeiten, dass Begrüßungen wieder zu einer angenehmen und sicheren Erfahrung für alle Beteiligten werden, und dein Hund lernt, wie er sich respektvoll verhält, ohne seine Lebensfreude zu verlieren, sondern sie auf eine angemessene Weise auszudrücken.

Was Georg konkret macht

Wir erarbeiten einen Trainingsplan, um deinem Hund beizubringen, wie er Menschen auf eine ruhige und respektvolle Weise begrüßen kann. Wir zeigen dir, wie du unerwünschtes Anspringen konsequent ignorierst und erwünschtes Verhalten belohnst. Wir arbeiten an der Impulskontrolle deines Hundes und helfen ihm, seine Aufregung in sozialen Situationen besser zu managen, damit Begrüßungen für alle Beteiligten wieder angenehm werden.

Der erste Schritt ist immer die Verhaltensanalyse: Wir sehen uns den Hund und die Situation an und sagen dir klar, was geht und was nicht. 250 € pro Termin.

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Wann wird aus dem Verhalten ein Sicherheitsproblem?

Es wird ernst, wenn dein Hund regelmäßig Kinder oder ältere Menschen anspringt und diese dabei gefährdet oder verletzt werden. Wenn du dich nicht mehr traust, Besuch zu empfangen oder mit deinem Hund in belebte Gebiete zu gehen, weil du Angst vor seinem Verhalten hast, ist professionelle Hilfe sinnvoll. Auch wenn das Anspringen mit aggressivem Verhalten wie Knurren oder Schnappen einhergeht.

max. 3,65 €/Min., je nach Anbieter

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Diese Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich der Wortlaut im Landesgesetzblatt.

Rechtstexte: Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), www.ris.bka.gv.at, Republik Österreich, CC BY 4.0.

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